Friday, October 24, 2008

für alle, die wir noch nicht mit Mitbringseln und schönen Fotos überschütten konnten...


Vorab: wir sind nun alle wieder glücklich und halbgesund in Deutschland angekommen, haben alle unsere Lieben wiedergetroffen , gliedern uns so langsam wieder in die deutsche Normalität ein sind dabei unsere verlorenen Pfunde mehr oder weniger beabsichtigt wiederzuerlangen.

Nachdem jeder von uns in Jaipur shoppingmäßig auf seine Kosten gekommen war gings ab an den Strand in Goa.


Kingfisher-Airline bot wirklich einen Traum von Inlandsflug.

Am Flughafen trafen wir noch den Johi und die Franzi aus München. Beide arbeiten für den Bayrischen Rundfunk und hatten einen kleinen Urlaub im Urlaub geplant. Verbrachten viele lustige Stunden mit den beiden, ob bei abendlichen Gelagen, oder bei netten Ausflügen (sechs Leute plus Fahrer passen auch in eine Rikscha).

In Goa kommen wir gerade noch rechtzeitig zum Saisonstart. Nachdem wir uns die besten Zimmer in bester Lage, direkt am Strand aus gesucht hatten, konnten wir die kommenden Tage zusehen, wie sich die Resorts rasendschnell füllten.

Das Bad in den Wellen - mogends, mittags, abends - war einfach herrlich. Sich von dem salzigen, wilden Nass ordentlich durchnemen zu lassen macht echt Laune! Aber nun, da wir wieder da sind - die Strömungen waren auch echt nicht ohne und von den schmal gebauten und kleinen Rettungsschwimmern wollte man sich auch nicht unbedingt retten lassen.
Über das Planschen und Enrtspannen ging die Zeit viel zu schnell vorbei und schon gings weiter gen Panjim, der Hauptstadt von Goa, unser letzter Stop vor Mumbai.

Diese alteehrwürdige Portugisenstadt überzeugte mit ihrem Charme und dem Guten Essen.


Wir fanden ein spitzenmäßiges indisches Restaurant, wir mindestens einmal auf jedem unserer Stadtbummel besuchten. Frisch gepresste Fruchtsäfte und leckerfrische Lassis zu Spotpreisen waren der Hit!
Mit dem Nachtzug gings dann nach Mumbai.


Nils und Jakob hatten ihren Spaß, durch die offene Tür in den Sonnenuntergang über der warmfeuchten indischen Wildnis ein letztes mal ihre Blicke schweifen zu lassen. Etwas Wehmut machte sich breit.


Das obligatorische "Chai/Coffee"-Gerufe, wenn die Küchenleute durch den Gang eilen klang mitlerweile wie Musik, naja fast:-)

In Mumbai, hieß es dann, alles restliche Geld auf den Kopf hauen für Mitbringsel und was sonst noch in den Rucksack geht.
Das große Desaster passierte am Abend. Wollten mit Franzi und Johi auf einen der berühmtberüchtigten Bazare in Mumbai und mussten zwei verschiedene Taxis nehmen. Natürlich ging es schief und wir wurden in den Rush-Our an zwei völlig verschiedenen Stelle mitten im Verkehr rausgelassen, jeder dem Taxifahrer verstrauend, dass hier der Bazar sei. Was auch stimmte nur, dass Bazar nicht gleich Bazar war und sich über eine riesige Fläche erstreckte. Nachdem jeder mal verzweifelt ins Handy gebrüllt hatte, gelang es uns schließlich, nach über zwei Stunden Umherirrens im abendlichen Smog von Mumbai uns an einer Polizeistation mitten auf einer Kreuzung wiederzufinden.
Leider war die Zeit schon soweit vorangeschritten, dass wir uns schon langsam Richtung Flughafen aufmachen mussten.

Und so ging unsere Reise nun unaufhaltsam ihrem Ende zu.