Thursday, September 18, 2008

Sommer, Regen, Strand und Meer!




In Puri wohnen wir in einer alten Maharaja-Villa und dinnieren an einer langen Tafel mit Blick aufs Meer. Unser Strandvergnuegen war nicht so einfach zu haben, wie gedacht... im Fischerdorf kacken die Inder hemmungslos auf den Strand, was den Strandspaziergang zum Spiessrutenlauf durch Tretminen macht; Abwaesser werden direkt ins Meer geleitet; penetrant gaffende Inder zwingen die Maedels zu Verhuellungsmassnahmen; um aufdringliche Perlenverkaeufer ("ich schwoer: echte Koralle!") und Kamelfuehrer muss man einen weiten Bogen machen; Wind und Wetter sind wirklich nicht auf unserer Seite. Aber wir kennen nix und marschieren ueber eine Stunde bis wir uns ungestoert in die warmen Wellen stuerzen koennen. Herrlich!

Verregneter Sonnentempel



Im staerksten Monsunregen (aktuelle Schlagzeilen in Lokalpresse: "Landunter in Orissa") hechteten wir in unser viel zu kleines Taxi und starteten in Richtung Sonnentempel. Jakob avancierte zum professionellen Scheibenwischer, um dem Fahrer eine akzeptable Sicht zu verschaffen. Unser erster Stop an einer bhuddistischen Friedenspagode endete in einer unfreiwilligen Hochzeitszeremonie. Ob Paar oder nicht - unter Murmeln und Blumenkuessen wurde uns das ewige Glueck versprochen.
Unter immer noch andauerndem Regen erreichten wir als naechstes das Weltkulturerbe in Konark: den Sonnentempel. Bis wir den aufdringlichen Guide abgeschuettelt hatten, verging wieder einige Zeit. Wir bezahlten den wie immer fuer Touristen ueblichen 25-fachen Eintrittspreis und erkundeten die Kamasutrabilder des Tempels.

Sunday, September 14, 2008

Nanandankan national park


Es war sehr schwer herauszubekommen, ob es sich hierbei um einen stinknormalen Zoo oder einen Nationalpark mit Safarifeeling handelt. Letztendlich war es eine gute Mischung aus Beidem. Nachdem wir endlich den aufdringlichen Zooguide abgewimmelt hatten, pirschten wir uns von Tigergehege zu Tigergehege. Die weissen Tiger sind der besondere Stolz dieses Reservates. Fuer Monsoonverhaeltnisse hatten wir heute einen unverschaemt sonnigen Tag, Jakob hat sich glatt die Nase verbrannt.

ach du heilige Scheisse - barfuss durch den Tempel


Nach einer ruehrenden Abschiedsparty im Krankenhaus stuerzten wir uns ins Abenteuer. Per Nachtexpress gelangten wir in die Stadt der Tempel (Bhubaneshwar).

Unsere Zugfahrt im AC Frostwaggon im Tripplestockbett war ruhiger als erwartet und kaum ausgestiegen nahm uns unser Reisemanager Mr. Samal, ein Local durch und durch und der lange Arm von Dr. John, in Empfang. Da er ein Mann der Tat ist, blieben uns bezueglich der Unterkunft wenig Wahlmoeglichkeiten. Halbe Std zum Frischmachen und dann ging's auch schon gleich los zu Hoehlen und Tempeln mit jeder Menge Affen, die uns gerne auch ihre Babies praesentierten.

Ein besonderer Genuss war die Besichtigung eines heiligen Tempels, vor dem man natuerlich die Schuhe ausziehen musste. Widerwillig folgt man dem Priester und den Kuehen durch einen Spiessrutenlauf zwischen Kuhfladen und Opferreis. Als wir wieder rauskommen werden wir dann ploetzlich aufgefordert, doch bitte einen Obolus fuer die Bewachung unserer Schuhe zu entrichten.

Abends sind wir in einen Souvenirkaufrausch verfallen, bei dem wir uns auch ausreichend mit Regenschirmen gegen den Monsoon ausruesten konnten. Saris und Tuecher haben wir natuerlich auch gefunden.

Abends haben wir Dank der blinden Wahl auf der Speisekarte das leckerste Essen gegessen, dass wir hier je bekommen haben.


Tuesday, September 9, 2008

Der Vierte im Bunde...


Hallo, eins, zwei, drei...test.
Kurbel, kurbel...jo, ich denke, hoffe, die Verbindung steht.
Live aus Nowrangpur: in wenigen Minuten, wird der krankenhauseigene Toyota mit unserem Driver Mahesh und drei gebeutelten Deutschen, naemlich Gesine, Jule ooooouuund Nils ankommen! Nun sind wir also alle komplett.
Hab mich ein bissl um die laeppische 12-Stunden-Fahrt gedrueckt und stattdessen im OP
rumgescrubt und halte euch jetzt auf dem Laufenden.

Am Freitag gehts dann endlich los. Mit dem Nachtzug nach Bhubarneshwar!

Also ihr werdet von uns hoeren.